Die Citibank wird zur Targobank
März 2, 2010
Seit Dezember 2008 gehört die Citibank bereits zur französischen Bankengruppe Crédit Mutuel. Nun wurde sie umbenannt zur Targobank. Schlagen Anleger aus diesem Wechsel Gewinn?
Insgesamt 335 Citibank Filialen in Deutschland bekamen den neuen Namen Targobank. Hauptsächlich wurde diese Änderung durchgeführt, um den schlechten Ruf abzuweisen, der der Citibank seit dem Verkauf von Lehman-Zertifikaten anhängt.
Für Kunden der ehemaligen Citibank ändert sich nichts, weder die Kontonummer, noch die Bankleitzahl, auch Daueraufträge und Lastschriften bleiben bestehen. Auch die EC-Karten können behalten werden, sie sollen erst mit der Zeit ausgetauscht werden, wenn ein Kunde eh eine neue Karte benötigt. Da die Targobank alle Verträge übernommen hat, ist sie immernoch Mitglied im Einlagensicherungsfond deutscher Banken, was garantiert, dass die Spareinlagen von Anlegern bis zu einer bestimmten Summe bei einer eventuellen Insolvenz der Bank gesichert sind.
Auch bestehen bleibt die Zugehörigkeit zur Cash-Pool-Gruppe. Hierbei kann man als Kunde bei den Mitgliedsbanken kostenlos Geld abheben. Mitglied sind unter anderem auch die SEB und die Santander Gruppe.
Neukunden können sich aber über zwei Willkommensangbote freuen. Das eine ist ein Festgeld, bei dem man für maximal 25.000 Euro Einlage einen Festzins von drei Prozent über sechs Monate ausgezahlt bekommt, mehr, als man zur Zeit bei jeder anderen Bank bekommen kann.
Zusätzlich gibt es auch noch das Aktiv-Konto, bei dem ab einem monatlichen Zahlungseingang von 600 Euro keine Kontoführungsgebühren anfallen. Wird dieser Rahmen unterschritten, ist eine Zahlung von 4,90 Euro im Monate fällig.
Mit 13,99 Prozent Zinsen für einen Dispotkredit liegt die Targobank aber wieder im Feld der teureren Anbieter.
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