Nur acht Girokonten rundum kostenlos
Juni 16, 2010
Wenn Sie heute noch Geld für Ihr Girokonto bezahlen, sollten Sie sich mal besser informieren. Inzwischen kann man leicht zu einem kostenlosen Girokonto kommen und Sie können sich das Geld für was anderes aufsparen.
„Kostenlos“ nur selten ohne Haken
Auf den ersten Blick locken viele Banken Neu- oder Altkunden mit den Begriffen „kostenlos“ und „ohne Gebühr“ an. Nicht selten findet man hinter diesen Begriffen oder dem Preis ein Sternchen, hinter dem sich der Haken an der ganzen Sache verbirgt. Bei genauerem Hinsehen bleiben dann letzten Endes für deutsche Kunden nur noch acht Anbieter übrig, die von ihren Kunden wirklich keinerlei Gebühren für das Girokonto verlangen. Stiftung Warentest hat eine Untersuchung in Berlin mit 73 Banken durchgeführt.
Als „Kostenlos“ bewertet haben Sie nur diejenigen Konten, für die weder monatlich noch jährlich eine Gebühr anfalle, keine Kosten für die Girocard (entspricht der früheren EC.Karte) erhoiben werden und keine Vorbedingungen erfüllt werden müssen wie etwa eine monatlich feste Einzahlung.
Die acht Testsieger
Als Testsieger der Studie gingen die überregionale Filialbank Norisbank, die regionalen PSD-Banken Berlin-Brandenburg und Hessen-Thüringen sowie die Direktbanken comdirect bank, ING-Diba, Wüstenrot Bank, MBS in Potsdam und die Saalesparkasse hervor.
Alle anderen Banken erheben für ein kostenloses Girokonto kostenpflichtige Bedingungen wie etwa den Eingang einer monatlichen Mindestsumme, den Erwerb eines Genossenschaftsanteils oder das Aufnehmen eines Sparplans. Darauf muss man sich nicht einlassen, wenn man die Alternative hat.
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